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Pilgerreise nach Maria Luggau im Lesachtal

„Wer eine Wallfahrt unternimmt ist bereit, sich verwandeln zu lassen,
verwandeln von der Gemeinschaft, vom Gnadenort, von Gebeten und Gesängen,

aus einem Begleitheft zur Wallfahrt nach Assisi (05) von Eindrücken, von Gesehenem und Gespürtem“.

 

Auf den Spuren der Wallfahrer - Wallfahrtswege nach Maria Luggau.

Jährlich besuchen geschätzte 40.000 Pilger den Wallfahrtsort Maria Luggau. Davon ca. 160 organisierte Wallfahrergruppen wovon mit über 500 Pilgern Sappada (Plodn) die größte ist. Viele Gruppen pilgern bereits seit Jahrhunderten auf Grund eines Gelöbnisses zur Gnadenmutter nach Maria Luggau. Die beliebtesten und am meisten begangen Pilgerwege führen zu Fuß von Forni Avoltri und Sappada (Plodn) über die Karnischen Alpen aus Italien und von Lienz über den Kofelpass zur Gnadenmutter nach Maria Luggau. Die Fußwallfahrten aus Oberdrauburg, aus dem Comelico, Sexten und Gsiesertal führen in Tagestouren auf anderen Routen über „Berge und Jöcher“ nach Maria Luggau.


Traditionelle Pilgerrouten:

  • von Italien aus über den Karnischen Kamm
  • vom Pustertal aus über die Lienzer Dolomiten
  • von Oberdrauburg jenseits des Gailbergsattels über steiles, hochalpines und erhebliche Ausdauer erforderndes Gelände - noch heute ein bekannter "Kirfatsteig", ein anspruchsvoller Wallfahrtsweg.

Besuchen Sie auch die berühmten Wassermühlen.

Die bekanntesten Pilgerrouten:

Wallfahrerweg Forni Avoltri – Maria Luggau (Gehzeit 6 Std.)

Ausgangspunk ist die Kirche „San Lorenzo“ in Forni Avoltri (888 m). Am Fuße des Monte Avanza, wo das weithin bekannte Mineralwasser "goccia di carnia" abgefüllt wird führt der Weg zur Malga „Fleons“ und weiter über den Karnischen Höhenweg (403) zum Öfnerjoch wo Italien verlassen wird und man nach 3 Std. Gehzeit das Hochweißsteinhaus auf österreichischer Seite erreicht. Über das Frohntal führt der Weg nach Frohn (Frohnkapelle) und über Sterzen erreicht der Pilger nach weiteren 3 Std. Gehzeit den Wallfahrtsort Maria Luggau.

Die Verbindung zwischen Maria Luggau und Forni Avoltri ist so alt wie die Wallfahrt selbst. Erzählt doch die Entstehungslegende, dass der Bauer Ambrosius aus St. Lorenzen, er widersetzte sich dem Kirchenbau, nach Forni Avoltri ausgewandert ist. Dort ist ihm Haus und Hof abgebrannt und er ist in den Flammen ums Leben gekommen. Um 1600 pilgerten die ersten Wallfahrer aus Forni Avoltri und Umgebung auf Grund eines Gelöbnisses zum Schutz vor der Rinderpest nach Maria Luggau. Seit dem Jahre 1959 findet die Wallfahrt regelmäßig am letzten Wochenende im Juni mit ca. 250 Pilgern statt.

Wallfahrerweg Sappada – Maria Luggau (Gehzeit 7,5 - 8 Std.)
„Plordar Kirchfort in de Lukkaue“

Ausgangspunkt in der deutschen Sprachinsel Cima Sappada (1.300 m) ist entweder die alte Säge „Veccia segheria Cottrer“ oder die Kirche St. Oswald im Ortszentrum. Durch das Valle di Sesis führt der Weg über die Sorgenti del Piave am Fuße des Monte Peralba zur Rifugio Calvi (2.164 m, 3 Std.). Am Passo di Sesis (2.312 m) wird der höchsten Punkt erreicht und man steigt über das Pladener Joch, wo wieder auf österreichische Seite gewechselt wird, zum Hochweißsteinhaus ab (1 ½ Std.).

Über das Frohntal wird das Ziel der Pilgertour, die Wallfahrtsbasilika in Maria Luggau erreicht. Die Wallfahrt der Pladener geht ebenfalls auf Grund eines Gelöbnisses zum Schutz vor der Rinderpest in das Jahr 1804 zurück. Mit über 500 Pilgern ist diese Fußwallfahrt am 3. Wochenende im September die Bedeutendste im Jahreslauf.

Die erste Wallfahrt im Jahr wird ebenfalls von einer kleine Gruppe aus Sappada mit Tourenschi durchgeführt. Grenzüberschreitende Verbindungen zwischen Sappada und Maria Luggau wurden schon lange vor Bestehen der Europäischen Union ohne großen Verwaltungsapparat gepflegt.

Die sprachliche Ähnlichkeit, die Pladener sind einst aus dem Osttiroler Villgratental ausgewandert, der Warenaustausch, der noch bis zum 2. Weltkrieg durch Schmuggler betrieben wurde und viele Freundschaften sind es, das die besondere Verbundenheit auszeichnet.

Kofelwallfahrt Lienz – Maria Luggau (6 Std.)

Ausgangspunkt ist das „Luggauer Brückele“ (720 m, Schotterwerk) im Pustertal ca. 6 km westlich von Lienz. In zahlreichen Kehren, vorbei am „Daprakreuz“ und zum Schluss über felsdurchsetztes Gelände, das mit Seilen versichert ist, erreicht man nach 3 Stunden Gehzeit den Kofelpass (1.880), wo sich der Pilger eine Rast verdient hat. Auf einem Forstweg, sanfter, führt der Weg hinunter zur Lotteralm und weiter über die Ortschaften Salach und Guggenberg nach Maria Luggau.

Der Pilgerbrunnen bei den sehenswerten Wassermühlenensemble ladet noch einmal zur Erfrischung und Rast ein, ehe man die Wallfahrtskirche erreicht und zum Danken und Bitten vor das Gnadenbild treten darf. Die Bäuern Helena besorgte, der Entstehungsgeschichte nach, das spätgotische Gnadenbild von einem Osttiroler Schnitzer und hatte es wahrscheinlich damals schon über den Kofelweg nach Maria Luggau gebracht.

Viele Osttiroler und Oberkärntner Pfarren haben sich in den letzten drei Jahrzehnten einer regelmäßigen Wallfahrt verschrieben. Die Pfarren Oberlienz (seit 1800) und Schlaiten (seit 1858) kommen auf Grund eines Gelöbnisses (Schutz vor Hagel und Unwetter) schon seit Jahrhunderten nach Maria Luggau.

Marienpilgerweg „Auf dem Weg zu Maria“ (Maria Rojach im Lavanttal – Maria Luggau)

Es lässt sich beobachten, dass gerade in der heutigen, modernen Zeit eine tiefe Sehnsucht nach Spiritualität, nach innerer Einkehr, Besinnung und Rückzug aus dem oft mehr als stressigen Alltag zu spüren ist, denn die Seele des Menschen braucht Zeit. So entstand die Idee, einen Teil der vielen Marienkirchen Kärntens ausgehend von Maria Rojach im Lavanttal bis zur berühmten Wallfahrtsbasilika von Maria Luggau im Lesachtal miteinander zu verbinden.

Der Marienpilgerweg wurde im Jahr 2011 von Diözesanbischof Dr. Alois Schwarz mit einer Bischofsmesse feierlich eröffnet. 10 Tagesetappen und rund 266 km sind bis Maria Luggau zurückzulegen. Zehn Tage, die es ermöglichen zu entschleunigen, sich selbst und das eigene Leben wieder bewusst in den Blick zu nehmen. Neben dem spirituellen Aspekt des Wallfahrtsweges findet der Pilger hier auch eine einzigartige Naturlandschaft vom Seen-und Hügelgebiet Unterkärntens bis zur einzigartigen Bergregion des Lesachtales.

Ausführliche Infos unter www.marienpilgerweg.at ,Führer sind in den Tourismusbüros erhält.

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